Die Gruppenausstellung Das öffentliche Grün im Kunstmuseum Bochum widmet sich dem Bochumer Stadtpark, der dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. Als einer der ältesten öffentlich zugänglichen Parks im Ruhrgebiet wurde er 1876 auf dem Gelände der ehemaligen Allmende angelegt, dem gemeinschaftlich genutzten Acker- und Weideland der Stadt. Wo früher Kühe, Schafe und Ziegen weideten, wird heute flaniert, gespielt, geflirtet, geträumt und vieles mehr. Die Ausstellung wächst aus dem Museum hinaus in den Park, betrachtet ihn als vielschichtiges Biotop voller Geschichten und fragt, wie es heute um das Teilen von Raum und Ressourcen steht. Kann der Park auch heute noch als common land, als gemeinschaftliches Land gedacht werden, das uns als Stadtgesellschaft nährt? Und wo sind sie heute, die geteilten, gemeinsam verwalteten Ressourcen?
In den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss des Kunstmuseums, die aufgrund der großen Fenster visuell mit dem Außenraum verbunden sind, bilden Neuproduktionen, Leihgaben und Werke aus der Sammlung eine Landschaft, die neben aller Euphorie auch Momente der Reibung in die Utopie Stadtpark bringt. Ausgehend von der enormen Pflanzenvielfalt des Parks hat das niederländische Duo FreelingWaters ein monumentales Wandbild geschaffen.
Erholung und körperliche Ertüchtigung gehörten in der Konzeption des Stadtparks eng zusammen. 1892 wurde im Bochumer Park ein Spielplatz für Leibesübungen eingerichtet, insbesondere für die körperliche Ausdauer der arbeitenden Bevölkerung. Anike Joyce Sadiqs Arbeit Embracements erinnert an Sportgeräte für erschöpfte Körper der Gegenwart, die in der Erschöpfung verharren und sich nicht antreiben lassen wollen.
Die älteste noch heute im Park erhaltene Skulptur zeigt den “Turnvater” Jahn, an der sich Thomas Geiger mit einem “Bust Talk” abarbeitet. In seinem wiederkehrenden Format der performativen Interviews mit stummen Büsten und Statuen eröffnet er Fragen nach Erinnerung, Öffentlichkeit und nun auch des Gemeinwohls.
Mehr unter www.kunstmuseumbochum.de
Die Landesgartenschau Neuss 2026 ist erfolgreich gestartet und hat in ihrer ersten Woche bereits zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Neuss, der Region und darüber hinaus angezogen. Seit der Eröffnung am 16. April präsentiert sich das neue ‚Grüne Herz‘ der Stadt als lebendiger Ort für Natur, Begegnung, Bewegung und Kultur.
Im Mittelpunkt steht das rund 38 Hektar große ehemalige Rennbahngelände, das zu einem neuen Stadtpark umgestaltet wurde und weit über das Veranstaltungsjahr hinaus als nachhaltiger Mehrwert für die Stadt bestehen bleibt. Das Projekt verbindet Innenstadt, Hafen und Rhein und setzt gezielt Impulse für ökologische Aufwertung, Aufenthaltsqualität und eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
Weiterführende Links:
Seit der Eröffnung am 16. April präsentiert sich das neue ‚Grüne Herz‘ der Stadt als lebendiger Ort für Natur, Begegnung, Bewegung und Kultur. Credits: LAGA Neuss 2026 GmbH & Markus van Offern.
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Die Nachfrage nach Camping zu Pfingsten wächst stärker als die klassische Hauptsaison im Sommer. Gleichzeitig zeigt sich: Knapp sechs Wochen vor Pfingsten gibt es für Camper noch gute Chancen passende Angebote zu finden. Besonders gefragte Regionen sind jedoch fast ausgebucht. Das zeigen aktuelle Daten der “PiNCAMP Echtzeit-Verfügbarkeitssuche“ (Stichtag: 13. April 2026), die die wichtigsten 3.500 Campingplätze in Europa hinsichtlich aktueller Buchbarkeit auf PiNCAMP überprüft.
Destinationen mit noch guter Verfügbarkeit PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, bietet in einigen Destinationen noch für mehr als 80 % der buchbaren Campingplätze Restverfügbarkeiten zu Pfingsten an. Damit haben Camper noch eine breite Auswahl und gute Chancen, einen Stellplatz auf dem passenden Campingplatz buchen zu können. So weisen etwa der Harz, die Schweiz oder die Costa Brava aktuell noch vergleichsweise gute Verfügbarkeiten auf. Deutschland
Europa
Destinationen mit Restverfügbarkeiten Parallel dazu sind besonders gut erreichbare Kurzreisedestinationen und etablierte Campingregionen bereits deutlich stärker auf PiNCAMP gebucht. Deutschland
Europa
Pfingsten wächst stärker als Sommer Pfingsten gewinnt als Reisezeitraum strukturell an Bedeutung: Der Anteil der Buchungen an Pfingsten am Buchungsvolumen des Gesamtjahres stieg bereits im letzten Jahr von 9 % (2024) auf 12 % (2025). Die Sommermonate bleiben zwar dominant, zeigen jedoch aufgrund der bereits hohen Auslastung keine vergleichbare Wachstumsdynamik mehr. Die bisherigen Buchungszahlen für 2026 zeigen einen ähnlichen Trend.
Methode Die PiNCAMP Echtzeit-Verfügbarkeitssuche analysiert rund 3.500 der wichtigsten Campingplätze in Europa hinsichtlich aktueller Buchbarkeit auf PiNCAMP. Ausgewertet wurde der Reisezeitraum 23.–28. Mai 2026 (5 Nächte) für eine Beispielfamilie mit 2 Erwachsenen und 1 Kind in beliebten Regionen mit mindestens 5 buchbaren Campingplätzen. Stichtag: 13. April 2026. Ergänzend wurden Buchungs- und Nachfragedaten aus den Jahren 2024 und 2025 analysiert. Alle Informationen unter www.pincamp.de |
Der Niederrhein wird 2026 zur lebendigen Bühne der Kunst: Thomas Baumgärtel, weltweit bekannt als der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ verwandelt der aus Rheinberg am Niederrhein stammende Künstler seine Heimatregion in eine einzigartige Ausstellungslandschaft und schafft damit eines der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres.
Ein Fest für die Kunst
40 Museen, Galerien und kulturelle Institutionen präsentieren von Mai bis Juli 2026 parallel 40 Werkgruppen aus vier Jahrzehnten seines Schaffens. Jede Station zeigt eine andere Facette des Künstlers und macht sichtbar, wie vielseitig und umfangreich sein Werk ist.
Der Auftakt der Tour findet mit einer Vernissage am Freitag, dem 8. Mai 2026, 19 Uhr, im Niederrheinischen Museum Kevelaer statt und markiert den Start eines besonderen Ausstellungsformats:
40 Werkgruppen – 40 Orte – 40 Jahre Kunstgeschichte. Aus Platzgründen können Personen nur mit vorheriger Anmeldung (dringend erforderlich!) zur Ausstellungseröffnung eingelassen werden.
Mit seiner Spraybanane hat Thomas Baumgärtel ein ikonisches Zeichen geschaffen, das weltweit für Freiheit der Kunst, Meinungsvielfalt und kulturelle Offenheit steht.
Eine Entdeckungsreise durch Kunst und Region
An jedem der 40 Ausstellungsorte erwartet die Besucher etwas anderes: unterschiedliche Werkgruppen, Themen, Materialien und künstlerische Ansätze. So entsteht eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch das Schaffen Baumgärtels – und zugleich durch die kulturelle Landschaft des Niederrheins.
Hommage an den Niederrhein
Die Niederrheintour 2026 ist zugleich eine Hommage an die Heimat des Künstlers und eine Einladung, den Niederrhein als lebendige Kulturlandschaft neu zu entdecken. Mit Unterstützung von Geißler Bentler (Bonn), des Museums Goch sowie zahlreicher Partner aus Kunst und Kultur entsteht ein Projekt, das die Region 2026 zu einem der aufregendsten Kunstorte Deutschlands erhebt. Schirmfrau des Projekts ist Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ein Kunsthighlight, das den Niederrhein weit über die Region hinaus sichtbar macht.
Das sind die 40 Stationen:
Bedburg-Hau (Schloss Moyland), Brüggen (Burg Brüggen), Emmerich (PAN Kunstforum Niederrhein), Geldern (KUHnstTurm Niederrhein e.V.), Goch (Museum Goch), Grevenbroich (Museum der Niederrheinischen Seele – Villa Erckens und Versandhalle), Kalkar (Städtisches Museum, Studio 20.21, Historisches Rathaus), Kamp-Lintfort (Schirrhof, Schürmann 8Meter20, Kunsthaus Bassier), Kevelaer (Niederrheinisches Museum Kevelaer e.V.), Kleve (Museum Kurhaus Kleve, Koekkoek-Haus, Museum Forum Arenacum), Kranenburg (Museum Katharinenhof, Haus van der Grinten), Krefeld (Heidefeld & Partner, Kunst und Krefeld e.V.), Moers (Die Röhre KG), Moers-Meerbeck (Kirche St. Barbara), Mönchengladbach (Christian Löhrl), Mönchengladbach-Reydt (Christian Köhler), Nettetal (Alte Fabrik), Neuss (Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V.), Rheinberg (Altes Rathaus, Kulturinitiative Schwarzer Adler e.V., Fischer’s Fotogalerie, Bananenturm Orsoy), Viersen (Narrenmühle Dülken, Blaubeermuffinbaum), Weeze (Schloss Wissen), Wesel (LVR-Niederrheinmuseum, Städtisches Museum), Wetten (Haus Te Gesselen), Xanten (SiegfriedMuseum, Stiftsmuseum, KulturKirche Mörmter)
Weitere Informationen: www.40jahrebananensprayer.de
Foto Thomas Baumgärtel Christine Trewers
Es war eine mit Begeisterung gefeierte Deutschlandpremiere und Laufzeit in Berlin, die aufgrund der großen Nachfrage sogar noch in die Verlängerung ging. Noch vor dem ersten öffentlichen Ausstellungstag waren innerhalb kürzester Zeit mehr als 40.000 Tickets verkauft.
Das „Erlebnismuseum für alle Sinne“ kommt nach Nordrhein-Westfalen: Ab dem 9. Mai 2026 öffnet die faszinierende Erlebniswelt ihre Türen für Besucherinnen und Besucher erstmals im COLONEUM in den MMC-Studios in Köln-Ossendorf. Hier wird „Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ bis Anfang November 2026 zu erleben sein. Die Tickets sind ab sofort über Eventim, Fever und Ticketmaster erhältlich.
Nach Berlin wird nun auch Köln zum nächsten Hotspot für den unaufhaltsamen Trend und die nächste Bubble-Fun-Stadt. „Bubble Planet“ ist ein Erlebnis, das Augen, Ohren und Herz berührt. Es ist ein Ort, an dem die kindliche Neugier neu erwacht und die Lust am Entdecken wieder spürbar wird – ganz unabhängig vom Alter.
Örtlicher Veranstalter der Ausstellung ist die Explorado Group, eines der führenden Unternehmen in Europa für Entertainmentangebote. Das COLONEUM in Köln öffnet sich erstmals für Ausstellungen.
Dabei ist „Bubble Planet“ viel mehr als eine klassische Ausstellung – es ist ein sprichwörtlich fantastisches Abenteuer für alle Sinne. Wie schon in Berlin erleben Familien, Freunde, Träumer und alle, die sich gern verzaubern lassen, in insgesamt zwölf fantasievoll gestalteten Themenwelten eine verspielte Reise durch ein kunterbuntes Paralleluniversum aus schimmernden Blasen, spektakulären Lichtinstallationen und überraschenden Perspektiven.
Ob beim Eintauchen in das größte Bällebad ihres Lebens, beim Erkunden eines schillernden Infinity-Raums oder beim Schweben durch virtuelle Landschaften mit modernster VR-Technik – jede Station eröffnet eine neue Dimension des Erlebens. Licht, Klang und Raum verschmelzen zu einer immersiven Erlebniswelt, die zum Staunen, Toben, Lachen und Entdecken einlädt. Optische Täuschungen und raffinierte Illusionen sorgen nicht selten zu verblüffenden Überraschungen und verführen zu unterhaltsamen Foto-Duellen, um das beste Foto zu küren.
Die Tickets für „Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ in Köln sind ab sofort über Eventim, Fever und Ticketmaster erhältlich. Zum Vorverkaufsstart am 31. März 2026 gibt es als Osteraktion ein zeitlich begrenztes Early-Bird-Special, das Besuchern bis zum 16. April 20 % Rabatt auf die Tickets gewährt. Der Rabatt gilt für alle Zeitfenstertickets, wird auf den Ticketendpreis zzgl. aller Gebühren angewendet und gilt nur solange der Vorrat reicht. Tickets sind ab 19,50 Euro erhältlich (Kinder ab 15,50 Euro).
Weitere Informationen unter www.bubble-planet.de Fotos Bubble Planet
Der Countdown läuft bis zur Eröffnung der Landesgartenschau Neuss 2026 am 16. April 2026 : Mit dem neuen Stadtpark ‚Grünes Herz‘ entsteht die künftig größte Spiel- und Sportlandschaft der Stadt Neuss. Kurz vor dem Start der Landesgartenschau rücken damit jene Angebote in den Fokus, die weit über das Veranstaltungsjahr hinaus Bestand haben werden: ein neuer Ort für Freizeit, Bewegung und Begegnung für Familien, Kinder, Jugendliche und aktive Erwachsene. Das Interesse ist groß – knapp 30.000 Tickets wurden bereits verkauft.
„Mit dem neuen Stadtpark ‚Grünes Herz‘ schaffen wir einen Ort, der Neuss dauerhaft bereichert und weit über 2026 hinauswirkt: offen, lebendig und in Bewegung“, sagt Bürgermeister Reiner Breuer. „Mit der größten Spiel- und Sportlandschaft setzen wir ein starkes Zeichen für die Menschen unserer Stadt und bieten moderne Lebensqualität, Familienfreundlichkeit und Teilhabe.“
Im Mittelpunkt stehen ein großzügiger Spiel- und Sportbereich sowie das Skateareal, ergänzt um drei eigenständige Themenspielplätze: Römerspielplatz, Kaninchenspielplatz und Rennbahnspielplatz.
„Ich sehe schon die Kinder auf den Spielplätzen toben und wie sich im Sommer die Neusser Jugend auf der erweiterten Skateanlage trifft oder zum Beachvolleyball verabredet. Statt einer rechteckigen Gestaltung der beiden Beachvolleyballfelder haben wir diese organisch eingefasst“, freut sich Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH.
„Die neuen Sport- und Spielflächen sind bewusst inklusiv gestaltet – viele Bereiche des Parks sind schwellenlos erreichbar und barrierefrei“, erläutert Christoph Hölters, Geschäftsführer der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH und Beigeordneter der Stadt. Im Sportbereich sind unter anderem der Basketballplatz für Rollstuhlbasketball nutzbar, der Skatepark und der Kinder-Pumptrack barrierefrei erreichbar, die Sprintrunde ist auch als Wettkampfrunde für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer geeignet und der Bouleplatz per Rollstuhl bespielbar.
Auf den Spielplätzen wurden gezielt inklusive Elemente eingeplant, etwa barrierefreie Podestzugänge, Spieltafeln, ein Rollstuhlkarussell, sensorische Angebote oder eine Vogelnestschaukel.
Über die Landesgartenschau Neuss 2026:
Die Landesgartenschau Neuss 2026 findet vom 16. April bis 11. Oktober 2026 auf einer Fläche von rund 38 Hektar statt. Während der Dauer von 179 Tagen gibt es mehr als 1.000 Veranstaltungen, und es herrscht jeden Tag volles Programm. Auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn entsteht der neue, dauerhafte Innenstadtpark „Grünes Herz – Stadtpark Neuss“ als Naherholungsraum mit u. a. mehr als 2.200 neuen Bäumen.
Weitere Informationen: https://www.landesgartenschau-neuss.de
Tickets für die Landesgartenschau Neuss 2026: https://www.landesgartenschau-neuss.de/tickets
Der Verein GRÜNES HERZ NEUSS e. V. ist seit August 2022 der bürgerschaftlich getragene Mitmachverein für den neuen Park „Grünes Herz - Stadtpark Neuss“ und die Landesgartenschau Neuss 2026. Als Community-Plattform vernetzt er von Beginn an Engagierte aus der gesamten Stadtgesellschaft, bündelt Ideen und prägt den lebendigen Stadtpark bis hin zur Namensgebung. Schon zu Beginn der Landesgartenschau steuert der Verein zusammen mit Partnern über 250 Mitmach-Angebote und Aktionen aus Sport, Kultur, Natur und Nachhaltigkeit sowie Brauchtum bei.
Weitere Informationen: https://gruenes-herz-neuss.de
Foto LAGA Neuss 2026 GmbH & Thomas Mayer Archive
Bei Flugausfall und Flugverspätung stehen Reisenden in vielen Fällen Entschädigungszahlungen zu. Welche Rechte Sie haben und wie Sie vorgehen müssen. Bei Airlines aus dem EU-Ausland hilft die EVZ kostenlos.
Eine Pauschalreise besteht aus mindestens zwei Hauptreiseleistungen, zum Beispiel Flug und Hotel. Auch Kreuzfahrten und Tagesreisen für über 500 Euro sind Pauschalreisen. Bei Problemen sind Pauschalreisende gut abgesichert.
Bei Fährfahrten und Flussreisen gilt die EU-Fahrgastrechteverordnung. Bei Kreuzfahrten das Pauschalreiserecht. Erfahren Sie mehr über Ihre Fahrgastrechte.
Ferienwohnung in drei Akten — wo bei der Urlaubsbuchung Probleme entstehen und wie Reisende vorbeugen können.
Alles nachzulesen unter www.evz.de
Der Kölner Zoo hat die drei jungen Asiatischen Löwen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Jungtiere wurden Ende November 2025 geboren und sind nun regelmäßig gemeinsam mit ihrer Mutter auf der Außenanlage des Löwenbereichs zu sehen.
Bei dem Nachwuchs handelt es sich um zwei Weibchen und ein Männchen. Die beiden Löwinnen tragen die Namen Prija („die Geliebte“) und Reeva („der Stern“). Das Männchen wurde von den Tierpflegerinnen Zohan genannt, was übersetzt „Geschenk Gottes“ bedeutet. Vater der Jungtiere ist der neunjährige Löwenkater Navin, der ebenfalls auf der Anlage lebt. Nach Angaben des Zoos kümmern sich beide Elterntiere sehr aufmerksam um den Nachwuchs.
Die ersten Wochen nach der Geburt verbrachten die Jungtiere gemeinsam mit ihrer Mutter Gina in einer geschützten Wurfhöhle. Dieses Verhalten entspricht auch der natürlichen Entwicklung in freier Wildbahn: Löwenbabys sind zunächst noch wenig entwickelt und deshalb besonders verletzlich. Ruhe und Schutz spielen in dieser Phase eine wichtige Rolle.
Mit zunehmendem Alter wurden die Tiere aktiver und erkundeten nach und nach zunächst das Vorgehege ihrer Anlage.
In der vergangenen Woche erhielten die drei Jungtiere ihre dritte und letzte Impfung. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen – eine wichtige Voraussetzung, bevor sie regelmäßig auf die Außenanlage dürfen.
Dort werden sie nun immer häufiger gemeinsam mit ihrer Mutter zu sehen sein und beginnen, ihre Umgebung neugierig zu erkunden.
Die Jungtiere wiegen derzeit jeweils zwischen 12 und 13 Kilogramm und gelten laut Zoo als gesund und sehr fit. Ernährt werden sie weiterhin überwiegend von der Milch ihrer Mutter. Gleichzeitig beginnen sie bereits, sich zunehmend für feste Nahrung zu interessieren – ein weiterer Schritt in ihrer Entwicklung.
Für Besucherinnen und Besucher des Kölner Zoos bieten die jungen Asiatischen Löwen damit nun eine neue Attraktion. Mit etwas Geduld lassen sich die drei Jungtiere zusammen mit ihrer Familie auf der Außenanlage beobachten.
Der Kölner Zoo hält seit rund 25 Jahren Asiatische Löwen und ist Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Insgesamt wurden in Köln bereits 18 Jungtiere geboren.
Asiatische Löwen gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt. Ihre letzten freilebenden Bestände existieren nur noch im und um den Gir-Nationalpark im indischen Bundesstaat Gujarat. Dort konnte die Population von einst nur wenigen Dutzend Tieren auf heute über 600 Löwen anwachsen. In europäischen Zoos leben zusätzlich rund 150 Tiere im Rahmen koordinierter Schutzprogramme.
Die Kölner Jungtiere sind damit ein wichtiger Baustein für den langfristigen Erhalt dieser Unterart.
Foto: Hans Feller / Kölner Zoo
Mehr unter www.koelnerzoo.de
2026 feiert das Museum Ludwig sein 50-jähriges Jubiläum mit einem umfangreichen Programm aus Ausstellungen, Workshops und weiteren Aktivitäten unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst MdL.
Das Museum präsentiert zwei große Jubiläumsausstellungen die Yayoi-Kusama-Retrospektive feiert eine Stärke, die umfangreichste Pop Art Sammlung außerhalb der USA, beleuchtet diese Zeit jedoch aus einem ungewohnten, nicht-westlichen Blickwinkel.
Die zweite große Jubiläumsausstellung Along the Color Line – Perspektiven einer Transatlantischen Moderne widmet sich bewusst den Lücken der Sammlung des Museum Ludwig. Sie stellt verschiedene Schwarze Bewegungen und künstlerische Positionen Amerikas vor, die teilweise in den 1920er bis 1950er Jahren nach Europa emigrierten. Mit dieser Ausstellung untersuchen wir die strukturellen und sozialen Gründe, warum diese relevanten Perspektiven nicht in unserer amerikanischen Sammlung vertreten sind, obwohl sie zur gleichen Zeit präsent waren. Im Zuge der Ausstellung erwerben wir gezielt Arbeiten, die einige dieser Leerstellen füllen sollen.
Die ich rief, die Geister – wird´ ich nicht mehr los! So lässt Johann Wolfgang von Goethe den Zauberlehrling rufen, als dieser der Lage nicht mehr Herr wird. Leben wir nicht in einer Zeit, in der solche "unberechenbaren Geister" losgelassen werden.
1. Was uns vorausgesagt wurde
Nostradamus
Der Ausdehnung des abendländischen Einflussbereiches im Westen (Amerika ab 1492) steht im Osten eine schwere Bedrohung entgegen: 1453 war Konstantinopel an die Osmanen gefallen, 1529 stehen die Türken vor Wien. Der Habsburger Karl V. wird "römischer" Kaiser und versucht vergebens, das Reich zusammenzuhalten, das von Spanien über Italien und Österreich bis zu den Niederlanden und Deutschland reicht.
1521 wird Martin Luther von Papst Leo X. exkommuniziert. Die Pariser Sorbonne verurteilt seine Lehren, und in Frankreich beginnt die Verfolgung der dortigen Protestanten (später "Hugenotten"). König Heinrich II., dem Nostradamus seine Prophezeiungen widmet, schreibt 1559 per Edikt die Todesstrafe für Häresie vor. Dennoch ist die Spaltung der Kirche nicht mehr zu stoppen, da sich der religiöse Aufbruch mit massiven politischen Interessen verbindet.
Sarrazin
Thilo Sarrazins Thesen haben 2010 eine wichtige und richtige Debatte zu den drängenden, gesellschaftlichen und politischen Fragen unserer Zeit in Gang gesetzt.
Die Entwicklung der letzten 10 Jahre und zeigt auf, wie umfassend die Wirklichkeit seine Analysen bestätigt hat. Immer sichtbarer werden die Folgen, die sich aus einer problematischen Zuwanderung,
kombiniert mit Geburtenrückgang und verfehlter Bildungspolitik ergeben: Wohlstand, sozialer Friede und die Stabilität der Gesellschaft stehen auf dem Spiel.
2. So sieht es heute aus
Erkennen wir unsere Städte überhaupt noch wieder? Da wo früher alteingesessene Geschäfte waren, gibt es nur noch Ramsch in allen Varianten. Auf 500 Meter Innenstadt liegen Barber-Shop, Döner-Laden, Internet-Shop oder Nagelstudio wie auf einer Perlenkette angereiht nebeneinander. Die Vermieter der Innenstädte haben schnell erkannt, wer die teuren Mieten bezahlen kann und wer nicht. Deutsche haben da wenig Chancen den Unterhalt aufzubringen, aber Großfamilien halten eben gerne zusammen. Da kommt es auf den Umsatz nicht so genau darauf an.
Darum bleibt es auch nicht aus, dass immer mehr online gekauft wird. Von der Apotheke bis zum Zucker alles kann nach Hause geliefert werden. Man muss sich also nicht wundern, wenn immer mehr Jobs bedroht sind.
3. Bildungspolitik
Klassen voll, Lehrer am Rande ihrer Kräfte. Über 600.000 zusätzliche Kinder und Jugendliche werden im Bildungssystem bis 2032 erwartet. Viele Schulen in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit den Auswirkungen des Lehrermangels. Zwar sind zahlreiche Stellen ausgeschrieben, es fehlen aber schlichtweg die Bewerber.
Sprache und schulische Bildung sind der Schlüssel für eine demokratische Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft. Dies stellt die Schulen in der aktuellen Situation mit einer großen Zahl von Flüchtlingen vor besondere Herausforderungen. Für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund spielen die Eltern und Lehrkräfte eine besondere Rolle.
Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland stehen oft vor der Aufgabe, ihre Herkunftskultur mit der neuen Umgebung zu verbinden, was interkulturelle Kompetenz und Unterstützung durch spezialisierte Angebote angeht. Viele wollen dies aber übergehen und leben in Deutschland in ihren Wohnungen wie in ihrem Heimatland. Selbst Kinder, die schon eine Zeit lang hier leben, sprechen kaum deutsch und kommen im Unterricht nicht mit, zum Nachteil der Schüler, die dadurch nicht weiterkommen. Somit ist das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie ganz leicht erklärt.
4. Was ist zu tun
Wir können nicht alles auf einmal rückgängig machen oder neu konstruieren. Aber wir müssen uns auf die neue Situation einstellen, z.B. mit Gesetzen. Wenn die Kriminellen immer jünger werden, müssen wir das Alter heruntersetzen. Wer ein Strafregister solang wie eine Klopapierrolle hat, oder besonders schwere Straftaten begangen hat, nicht in die Psychiatrie, ab in die Heimat zum Heilen.
Wir müssen die Spreu vom Weizen trennen. Wer sich hier nicht integrieren will und auf seine Rechte pocht, darf gerne wieder dahin gehen wo er hergekommen ist. Wir waren vor ihm da!!! Es gibt viele gute Beispiele für ein wertvolles Zusammenleben.
Menschen die unsere Polizei und Sanitäter angreifen, wiederum Menschen, die zu unserem Schutz da sind, haben keine Rechte mehr in diesem Land. AUS!
Wenn wir jetzt nicht reagieren, machen wir alles kaputt, was wir uns in den letzten Jahren aufgebaut haben. Gute zwischenmenschliche Beziehungen zu unseren ausländischen Mitbürgern und ein gesundes Demokratieverständnis. Und das geht uns alle an, ob rechts, links, oben, unten – einfach nur als Mensch.
/Cornelia Dahl-Jörgensen
Es wird laut, es wird gigantisch und es wird eine Reise in eine vergessene Welt: Zu Ostern 2026 eröffnet im ehemaligen Sea Life-Gebäude in Königswinter die DinoXperience. Der Ticket-Vorverkauf startet bereits am 4. Dezember – rechtzeitig für das perfekte Weihnachtsgeschenk.
Mit der Eröffnung von DinoXperience startet eine Zeitreise der Superlative: Die neue Erlebniswelt entführt ihr Publikum über 66 Millionen Jahre in die Vergangenheit – direkt in das Zeitalter der Dinosaurier. Das Konzept verknüpft immersive Inszenierung, fesselndes Storytelling und fundierte Wissenschaft zu einem modernen Edutainment-Erlebnis, das Bildung zum Abenteuer macht und Gänsehaut-Momente garantiert.
Denn die DinoXperience ist eine interaktive Expedition auf ca. 2.000 Quadratmetern: Von der Besonderheit des Ortes in Königswinter, dortigen (fiktiven) Ausgrabungsfunden über ein futuristisches Forschungszentrum bis hin zur Begegnung mit Urzeitgiganten in freier Wildbahn. Und wer sich fragt, welchen Zusammenhang es zwischen einem Zeitportal, den Dinosauriern und der berühmten Drachensaga in Königswinter gibt, findet in der DinoXperience die Antwort.
Vorverkaufsstart ab 4. Dezember – Eröffnung zu Ostern 2026
DinoXperience, Rheinallee 8, 53639 Königswinter
www.edutain.de
Wer vom Roncalliplatz aus ins Museum Ludwig hinüberblickt, ahnt oft nicht, was dort direkt neben dem Dom liegt: eine der wichtigsten Picasso-Sammlungen der Welt. Rund 900 Werke des spanischen Künstlers sind in Köln zuhause – mehr hat nur das Musée Picasso in Paris und das Picasso-Museum in Barcelona.
Den Anfang machten Irene und Peter Ludwig, das Sammlerpaar, dem das Museum seinen Namen verdankt. 1976 schenkte das Ehepaar der Stadt Köln zunächst 350 Werke der Moderne – die Grundlage für die Gründung des Museum Ludwig.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs besonders der Picasso-Bestand rasant. Mehrere Schenkungen aus der Privatsammlung der Ludwigs gingen an Köln, darunter eine große Tranche im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Museums im Jahr 2001: Damals stiftete Irene Ludwig noch einmal 774 Picasso-Werke. Die Kölner Museen sind vielfältig – doch das ist noch einmal besonders. Heute umfasst die Picasso-Sammlung des Hauses etwa 900 Arbeiten und deckt nahezu alle Schaffensphasen des Künstlers ab.
Die Picasso-Sammlung im Museum Ludwig ist keine Spezialkollektion zu einem engen Thema, sondern ein breiter Querschnitt durch das Werk des Künstlers: Gemälde, Skulpturen, Keramiken, Zeichnungen und vor allem eine enorme Fülle druckgrafischer Arbeiten.
Besonders stark ist Köln bei den Grafiken: Das Museum Ludwig besitzt alle drei großen druckgrafischen Zyklen Picassos – die Vollard-Suite aus den 1930er Jahren, die Suite 347 von 1968 und die Suite 156, Picassos letzten großen Zyklus aus den frühen 1970er Jahren.
Damit lässt sich in Köln nicht nur die stilistische Entwicklung Picassos nachverfolgen, sondern auch seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Themen wie Künstlerrolle, Erotik, Gewalt, Politik und Kunstgeschichte.
Mit etwa 900 Werken liegt also fast jedes 50. bekannte Werk des Künstlers heute in Köln – eine Zahl, die viele Besucher überrascht, wenn sie das Museum nur mit Pop Art oder deutscher Nachkriegskunst verbinden. Die Picasso-Sammlung macht das Museum Ludwig zu einem der zentralen Orte für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Europa. Neben der Pop-Art-Sammlung, die als umfangreichste Europas gilt, und wichtigen Beständen zum deutschen Expressionismus, zur russischen Avantgarde und zur Geschichte der Fotografie bildet Picasso gewissermaßen das Rückgrat der Sammlung.
Für Köln bedeutet das: Wer über die großen Picasso-Orte der Welt spricht, kommt am Museum Ludwig bei uns am Dom nicht vorbei. Hier liegt ein Museum, das im internationalen Vergleich deutlich größer ist, als es seine äußere Größe vermuten lässt – und das Köln ganz nebenbei zur echten Picasso-Stadt macht.
Text Andreas Rickmann Quelle: Verliebt in Köln
Foto: Museum Ludwig Köln
Wenn in Köln über den Rhein gesprochen wird, fällt schnell der Begriff „Kölner Pegel“. Doch die nackte Zahl auf der Pegeluhr am Rheinufer verrät nicht automatisch, wie viel Wasser Schiffe tatsächlich unter dem Kiel haben. Hinter den Messwerten steckt ein komplexes System aus Referenzpegeln, Solltiefen und langjährigen Berechnungen.
Damit Schiffe sicher fahren können, garantiert die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) auf der Bundeswasserstraße Rhein eine sogenannte Fahrrinnentiefe. Sie gibt an, wie tief die Fahrrinne unterhalb eines bestimmten Referenzwertes – dem „Gleichwertigen Wasserstand“ (GlW) – ausgebaggert oder freigehalten wird.
Zwischen Duisburg und Koblenz, also auch im Bereich von Köln, liegt diese Solltiefe bei 2,50 Metern unterhalb des GlW. Das heißt: Selbst bei Niedrigwasserständen sollen Schiffe in diesem Abschnitt noch mindestens diesen Tiefgang nutzen können.
Für den Bereich des Kölner Pegels ist seit dem 1. Januar 2015 ein GlW von 139 Zentimetern festgelegt. Dieser Wert basiert auf langjährigen Niedrigwassermessungen: Im Durchschnitt wird er nur an zwanzig eisfreien Tagen im Jahr unterschritten.
Die Solltiefe in Köln beträgt 2,50 Meter unterhalb dieses Referenzwertes. Konkret bedeutet das:
Wenn man den Kölner Pegel liest, muss man für Köln also noch immer 1,11 Meter draufrechnen, um auf die tatsächliche Tiefe des Rheins innerhalb der Fahrrinne (rund 150 Meter breit) zu kommen. Ob diese Zahl ein Kölscher festgelegt hat, ist mir nicht bekannt.
Vielen Dank an Andreas Rickmann Verliebt in Köln
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Das Nahverkehrsmuseum Mooskamp wird Teil des Dortmunder Zukunftsgartens bei der Internationalen Gartenausstellung 2027. Dafür wurden bereits zwei neue Gebäude fertiggestellt. Nun wird auch das Betriebsgelände zukunftsfest gemacht.
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Das Gelände des heutigen Nahverkehrsmuseums Mooskamp wurde in den 1950er-Jahren als Wartungs- und Reparaturbetrieb für Lokomotiven gebaut, die vorwiegend auf der Zeche Hansa und der Kokerei Hansa unterwegs waren. Seit 2001 befindet sich auf dem Gelände das Nahverkehrsmuseum Mooskamp, das seither nach und nach Hallen und Schienenverkehrsfahrzeuge instandgesetzt hat. In den vergangenen beiden Jahren sind bereits ein Ausstellungsgebäude sowie eine Leichtbauhalle neu entstanden - sie werden bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 vor allem als Blumenschau-Hallen genutzt. Nun werden im letzten Schritt die Außenanlagen grundlegend instandgesetzt.
Die Gleisanlagen aus den 1950er Jahren sind in die Jahre gekommen, sie weisen zum Teil erhebliche Abnutzungserscheinungen auf. Im Außenbereich werden rund 650 laufende Meter Gleise saniert. Dabei werden die alten Holzschwellen durch neue aus Beton ersetzt. Vorhandene Weichen lassen sich zum Teil aufarbeiten oder sie werden durch Weichen ersetzt, die zuvor andernorts schon ihre Dienste geleistet haben. Im Bereich direkt vor den Hallen liegen die Schienen in gepflasterten Bereichen - im Zuge der Aufarbeitung werden die vorhandenen Pflastersteine aufgenommen und anschließend wiedereingesetzt. So bleibt der Charme des alten Betriebsgeländes erhalten.
Alle Baumaßnahmen stehen in engem Zusammenhang mit der IGA 2027 und werden vom Land NRW finanziell gefördert. „Für das Nahverkehrsmuseum Mooskamp ist es ein großer Gewinn, dass es Teil des Dortmunder Zukunftsgartens wird. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir zur IGA 2027 die Ergebnisse unserer langjährigen und ehrenamtlichen Restaurierungsarbeiten an unserem Museumsbahnhof zeigen und mit Unterstützung des Landes NRW und der Stadt Dortmund noch besser in Szene setzen können“, freut sich Nico Rebbert, Geschäftsführer der Bahnhof Mooskamp gGmbH.
Auf den langfristigen Nutzen aus städtischer Perspektive weist Sebastian Kröger hin, der Leiter des Amtes für Stadterneuerung: „Aus Sicht der Stadt Dortmund bietet die IGA 2027 die Chance, das Nahverkehrsmuseum Mooskamp aus seiner bisherigen isolierten Lage zu befreien und über den neuen Kokereipark direkt an die Kokerei Hansa und den Deusenberg und damit auch die umliegenden Stadtquartiere anzubinden.“
Das ganze Betriebsgelände wird sich im grünen Kleid präsentieren, nicht nur um Klima und Ressourcen zu schützen. Zwischen den sanierten Gleisen wird eine spezielle Klimarasenmischung eingesät, zusammengesetzt aus regionalen, gebietseigenen Arten. Größere Flächen zwischen mehreren Gleiskörpern werden mit zwei verschiedenen Staudenmischungen bepflanzt. Die Staudenarten sind an den Standort angepasst und so zusammengestellt, dass in der Vegetationszeit immer einige Arten blühen.
Darüber hinaus erhält die neue Leichtbauhalle eine abwechslungsreiche Vertikalbegrünung, u. a. aus unterschiedlichen Rosenarten und Clematis. Die Bewässerung der Rankpflanzen und Stauden zwischen den Gleisen soll automatisiert funktionieren: Von zwei unterirdischen Zisternen, in denen Niederschlagswasser von den Dächern der beiden Neubauten gesammelt wird, verlaufen Schläuche zu den Staudenbeeten. Steht kein Niederschlagswasser mehr zur Verfügung, pumpt das Bewässerungssystem automatisch Frischwasser zu den Pflanzen. „Dieses System vereinfacht uns die langfristige Pflege der Stauden und stellt auch in trockenen Zeiten die Bewässerung sicher, da wir nicht jeden Tag vor Ort sind“, so Rebbert über die neue technische Unterstützung.
Damit das Nahverkehrsmuseum künftig auch für mobilitätseingeschränkte Personen besser zugänglich ist, wird ein Gleisübergang barrierefrei ausgebaut und in die umliegende Pflasterung einbezogen. Die finalen Pflasterungs- und Begrünungsmaßnahmen finden unmittelbar im Anschluss an die Gleisbauarbeiten im Frühjahr und Herbst 2025 statt.
Während der Gleisbau-, Pflaster- und Pflanzarbeiten bleibt das Nahverkehrsmuseum für Publikum gesperrt. Die Saison 2025 wird daher nur eingeschränkt verlaufen, so Rebbert. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind über den Internetauftritt des Museums unter bahnhof-mooskamp.de zu finden. . |
Mobbing gibt es viel öfter als man denkt und es kann jeden treffen
Unter Mobbing versteht man absichtliche, gezielte und wiederholte Angriffe auf Personen oder Gruppen. Das Ziel der Mobber ist es, ihre Opfer aus ihrem persönlichen Umfeld auszugrenzen und schlecht zu machen. Ein wesentliches Merkmal von Mobbing ist, dass die Angriffe regelmäßig und über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Mobbing kann vieles sein: Beschimpfungen, Beleidigungen, Drohungen oder wiederholte Sticheleien.
Mobbing hat viel mit Macht zu tun: Die Mobber fühlen sich überlegen, indem sie andere Menschen erniedrigen und einschüchtern. Oft werden Familienmitglieder aus Neid und Gier denunziert. Menschen, die gemobbt werden, sehen oft als einzigen Ausweg: die Flucht.
Die Gründe, wieso es zu Mobbing kommt, sind vielfältig: Stress, Langeweile, Konkurrenz, Eifersucht. Oftmals sind persönliche Probleme oder Konflikte der Auslöser für Mobbing. Und das ist krank und eine psychologische Beratung hat auch schon vielen Mobbern geholfen.
Wenn die Familie, Freunde oder Arbeitskollegen merken, dass jemand gemobbt wird, sollte sie die Situation im Auge behalten und den Mobber direkt darauf ansprechen. Je mehr dem Täter seine Grenzen verweisen, je schneller wird er sein wahres Gesicht zeigen.
Mobbing ist gefährlich und in vielen Fällen ist Mobbing tödlich ausgegangen. Habt den Mut und stellt Mobber bloß!
/Cornelia Dahl-Jörgensen