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Bei Fährfahrten und Flussreisen gilt die EU-Fahrgastrechteverordnung. Bei Kreuzfahrten das Pauschalreiserecht. Erfahren Sie mehr über Ihre Fahrgastrechte.
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Der Kölner Zoo hat die drei jungen Asiatischen Löwen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Jungtiere wurden Ende November 2025 geboren und sind nun regelmäßig gemeinsam mit ihrer Mutter auf der Außenanlage des Löwenbereichs zu sehen.
Bei dem Nachwuchs handelt es sich um zwei Weibchen und ein Männchen. Die beiden Löwinnen tragen die Namen Prija („die Geliebte“) und Reeva („der Stern“). Das Männchen wurde von den Tierpflegerinnen Zohan genannt, was übersetzt „Geschenk Gottes“ bedeutet. Vater der Jungtiere ist der neunjährige Löwenkater Navin, der ebenfalls auf der Anlage lebt. Nach Angaben des Zoos kümmern sich beide Elterntiere sehr aufmerksam um den Nachwuchs.
Die ersten Wochen nach der Geburt verbrachten die Jungtiere gemeinsam mit ihrer Mutter Gina in einer geschützten Wurfhöhle. Dieses Verhalten entspricht auch der natürlichen Entwicklung in freier Wildbahn: Löwenbabys sind zunächst noch wenig entwickelt und deshalb besonders verletzlich. Ruhe und Schutz spielen in dieser Phase eine wichtige Rolle.
Mit zunehmendem Alter wurden die Tiere aktiver und erkundeten nach und nach zunächst das Vorgehege ihrer Anlage.
In der vergangenen Woche erhielten die drei Jungtiere ihre dritte und letzte Impfung. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen – eine wichtige Voraussetzung, bevor sie regelmäßig auf die Außenanlage dürfen.
Dort werden sie nun immer häufiger gemeinsam mit ihrer Mutter zu sehen sein und beginnen, ihre Umgebung neugierig zu erkunden.
Die Jungtiere wiegen derzeit jeweils zwischen 12 und 13 Kilogramm und gelten laut Zoo als gesund und sehr fit. Ernährt werden sie weiterhin überwiegend von der Milch ihrer Mutter. Gleichzeitig beginnen sie bereits, sich zunehmend für feste Nahrung zu interessieren – ein weiterer Schritt in ihrer Entwicklung.
Für Besucherinnen und Besucher des Kölner Zoos bieten die jungen Asiatischen Löwen damit nun eine neue Attraktion. Mit etwas Geduld lassen sich die drei Jungtiere zusammen mit ihrer Familie auf der Außenanlage beobachten.
Der Kölner Zoo hält seit rund 25 Jahren Asiatische Löwen und ist Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Insgesamt wurden in Köln bereits 18 Jungtiere geboren.
Asiatische Löwen gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt. Ihre letzten freilebenden Bestände existieren nur noch im und um den Gir-Nationalpark im indischen Bundesstaat Gujarat. Dort konnte die Population von einst nur wenigen Dutzend Tieren auf heute über 600 Löwen anwachsen. In europäischen Zoos leben zusätzlich rund 150 Tiere im Rahmen koordinierter Schutzprogramme.
Die Kölner Jungtiere sind damit ein wichtiger Baustein für den langfristigen Erhalt dieser Unterart.
Foto: Hans Feller / Kölner Zoo
Mehr unter www.koelnerzoo.de
2026 feiert das Museum Ludwig sein 50-jähriges Jubiläum mit einem umfangreichen Programm aus Ausstellungen, Workshops und weiteren Aktivitäten unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst MdL.
Das Museum präsentiert zwei große Jubiläumsausstellungen die Yayoi-Kusama-Retrospektive feiert eine Stärke, die umfangreichste Pop Art Sammlung außerhalb der USA, beleuchtet diese Zeit jedoch aus einem ungewohnten, nicht-westlichen Blickwinkel.
Die zweite große Jubiläumsausstellung Along the Color Line – Perspektiven einer Transatlantischen Moderne widmet sich bewusst den Lücken der Sammlung des Museum Ludwig. Sie stellt verschiedene Schwarze Bewegungen und künstlerische Positionen Amerikas vor, die teilweise in den 1920er bis 1950er Jahren nach Europa emigrierten. Mit dieser Ausstellung untersuchen wir die strukturellen und sozialen Gründe, warum diese relevanten Perspektiven nicht in unserer amerikanischen Sammlung vertreten sind, obwohl sie zur gleichen Zeit präsent waren. Im Zuge der Ausstellung erwerben wir gezielt Arbeiten, die einige dieser Leerstellen füllen sollen.
Pakete mit Büchern, Spielzeug oder Elektronik, dazu Flugzeugladungen und Schiffscontainer – all das verbinden Menschen mit DHL Group, dem weltweit führenden Logistikanbieter. Immer wieder erhält DHL aber auch Aufträge, die besonders in Erinnerung bleiben. Hier sind die fünf ungewöhnlichsten Lieferungen des Unternehmens im Jahr 2025.
Von den USA bis nach Kenia – Seltene Antilopen kehren in ihre natürliche Heimat zurück 13.000 Kilometer, um zu überleben: Im Februar 2025 transportierte DHL 17 seltene Bergbongo-Antilopen. Von einer Hilfseinrichtung für Artenschutz in Loxahatchee, Florida, ging es in ein Wildtierreservat an den Hängen des Mount Kenya, dem zweithöchsten Bergmassiv Afrikas. Die Tiere stammen von Bergbongos ab, die in den 70er-Jahren aus Kenia umgesiedelt wurden. Nach Jahrzehnten der Wilderei und des Verlusts von Lebensraum ist die Art heute vom Aussterben bedroht: Nicht einmal 100 Tiere leben noch in freier Wildbahn. Um den Antilopen aus Florida eine sichere und möglichst komfortable Reise zu ermöglichen, stellte DHL einen Sonderflug bereit – ausgestattet mit speziell angefertigten Transportboxen einer Tierschutzorganisation. Ein Tierarzt und zwei Bongo-Spezialisten betreuten die Tiere während des gesamten Flugs. In ihrer neuen Heimat leben sie in einer Umgebung, in der sie sich sicher fortpflanzen können. Ihre Nachkommen sollen eines Tages in die Wildnis zurückkehren – und die Wälder des Mount Kenya wieder zu ihrem natürlichen Lebensraum machen.
Signiert von Legenden – Ein weitgereister Helm trifft auf Michael Schumacher
Von der Schweiz bis Brasilien: Im März 2025 reiste ein einzigartiger Helm über Kontinente. Alle 20 noch lebenden Formel-1®-Weltmeister hinterließen darauf ihre Unterschrift. Heute ist der Helm ein Stück Motorsport-Geschichte. Eine der Unterschriften berührte Menschen weltweit besonders: die von Michael Schumacher, dem siebenmaligen Weltmeister, der sich seit seinem schweren Skiunfall 2013 aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Seine Frau Corinna half ihm, seine Initialen „M.S.“ auf dem Helm zu hinterlassen. Eine Nachbildung des Helms wurde später verlost. Der Erlös aus dem Losverkauf kam der Wohltätigkeitsorganisation „Race Against Dementia“ zugute. Gegründet hat sie der dreifache Formel-1®-Weltmeister Sir Jackie Stewart. Die Organisation finanziert Forschung zur Prävention und Behandlung von Demenz – ein Anliegen, das ihm nach der Diagnose seiner Frau sehr am Herzen liegt. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen transportierte DHL den Helm von der Schweiz zu den Wohnorten verschiedener Weltmeister. Die Route führte unter anderem nach Ibiza in Spanien, London in Großbritannien und Brasília in Brasilien.
Wenn Kunst auf Tour geht – 151 Bärenskulpturen unterwegs von Deutschland nach Singapur
151 Bärenskulpturen aus Fiberglas, jeweils etwa zwei Meter groß, machten sich im Juni 2025 auf den Weg von Wustermark bei Berlin bis nach Singapur. Das bunte Kunstprojekt, bekannt als „United Buddy Bears”, wurde 2002 in Berlin ins Leben gerufen, um für Frieden und Toleranz zu werben. Jeder Bär wurde von einem Künstler aus einem anderen Land bemalt und steht für die Kultur und Identität der jeweiligen Nation. DHL kümmerte sich um den sicheren Transport der wertvollen Kunstwerke, die 10.000 Kilometer Strecke vor sich hatten. Die insgesamt 37 Tonnen schwere Lieferung in acht Seecontainern wurde zunächst auf Lkw geladen und zum Hamburger Hafen gebracht. Dort begannen die Bären dann ihre Seereise nach Singapur, wo sie zwei Monate lang ausgestellt wurden – und ihren Einsatz für Völkerverständigung fortsetzten.
Saadoons Rettung – Ein junger Pavian zieht vom Nahen Osten nach Ostafrika
Ein ungewöhnlicher Passagier ging im November 2025 an Bord eines DHL-Flugs von Bahrain nach Dschibuti in Ostafrika: Saadoon, ein junger männlicher Pavian. Im Alter von nur drei Monaten wurde er 2024 in Bahrain aufgefunden – ausgesetzt in einem Land, in dem Paviane nicht heimisch sind, und in kritischem Zustand. Saadoon war ein Opfer des illegalen Wildtierhandels. Eine Tierschutzorganisation pflegte ihn über ein Jahr lang. Danach brauchte Saadoon eine Umgebung, die besser zu seiner Spezies passte. Das Klima und Ökosystem von Dschibuti waren dafür ideal. Also flog DHL den jungen Pavian von Muharraq in Bahrain zum Flughafen von Dschibuti. Spezielle Transportboxen und tierärztliche Betreuung minimierten seinen Stress. Eine Auffangstation in der Nähe von Dschibuti-Stadt, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, nahm ihn auf. Sein neues Zuhause teilt sich Saadoon mit einem Pavianweibchen – Kontakte, die für das Sozialleben dieser intelligenten Primaten sehr wichtig sind. In der neuen Umgebung kann er sich zunächst eingewöhnen – und später hoffentlich in Freiheit leben.
Von Paraguay nach Peru – Südamerikas begehrte Fußball-Trophäe auf dem Weg zum Finale
Im November 2025 transportierte DHL die legendäre Trophäe für das Finale der CONMEBOL Libertadores, Südamerikas prestigeträchtigstem Klubfußball-Turnier. Die Reise begann am Hauptsitz der CONMEBOL in Luque, Paraguay, und endete in Lima, Peru, wo am 29. November das entscheidende Spiel stattfand. Die CONMEBOL Libertadores ist vergleichbar mit der europäischen UEFA Champions League. Bei dem Turnier treten die besten Vereine Südamerikas an – ein Sport-Highlight, das weltweit Millionen Menschen verfolgen. Als offizieller Logistikpartner der CONMEBOL sorgte DHL für die sichere und pünktliche Ankunft der etwa einen Meter hohen Trophäe. Transportiert wurde sie in einer maßgefertigten Metall-Box mit Sicherheitsschloss. DHL-Mitarbeiter fassten sie nur mit Handschuhen an, um ihren Glanz zu bewahren. Selbst in der geschlossenen Box sorgte sie für Begeisterung: Fans versammelten sich, um Fotos vom Transport zu machen. In diesem Jahr holte Flamengo aus Rio de Janeiro die Trophäe, nach einem rein brasilianischen Duell gegen Palmeiras aus São Paulo.
www.dhl.com
Die ich rief, die Geister – wird´ ich nicht mehr los! So lässt Johann Wolfgang von Goethe den Zauberlehrling rufen, als dieser der Lage nicht mehr Herr wird. Leben wir nicht in einer Zeit, in der solche "unberechenbaren Geister" losgelassen werden.
1. Was uns vorausgesagt wurde
Nostradamus
Der Ausdehnung des abendländischen Einflussbereiches im Westen (Amerika ab 1492) steht im Osten eine schwere Bedrohung entgegen: 1453 war Konstantinopel an die Osmanen gefallen, 1529 stehen die Türken vor Wien. Der Habsburger Karl V. wird "römischer" Kaiser und versucht vergebens, das Reich zusammenzuhalten, das von Spanien über Italien und Österreich bis zu den Niederlanden und Deutschland reicht.
1521 wird Martin Luther von Papst Leo X. exkommuniziert. Die Pariser Sorbonne verurteilt seine Lehren, und in Frankreich beginnt die Verfolgung der dortigen Protestanten (später "Hugenotten"). König Heinrich II., dem Nostradamus seine Prophezeiungen widmet, schreibt 1559 per Edikt die Todesstrafe für Häresie vor. Dennoch ist die Spaltung der Kirche nicht mehr zu stoppen, da sich der religiöse Aufbruch mit massiven politischen Interessen verbindet.
Sarrazin
Thilo Sarrazins Thesen haben 2010 eine wichtige und richtige Debatte zu den drängenden, gesellschaftlichen und politischen Fragen unserer Zeit in Gang gesetzt.
Die Entwicklung der letzten 10 Jahre und zeigt auf, wie umfassend die Wirklichkeit seine Analysen bestätigt hat. Immer sichtbarer werden die Folgen, die sich aus einer problematischen Zuwanderung,
kombiniert mit Geburtenrückgang und verfehlter Bildungspolitik ergeben: Wohlstand, sozialer Friede und die Stabilität der Gesellschaft stehen auf dem Spiel.
2. So sieht es heute aus
Erkennen wir unsere Städte überhaupt noch wieder? Da wo früher alteingesessene Geschäfte waren, gibt es nur noch Ramsch in allen Varianten. Auf 500 Meter Innenstadt liegen Barber-Shop, Döner-Laden, Internet-Shop oder Nagelstudio wie auf einer Perlenkette angereiht nebeneinander. Die Vermieter der Innenstädte haben schnell erkannt, wer die teuren Mieten bezahlen kann und wer nicht. Deutsche haben da wenig Chancen den Unterhalt aufzubringen, aber Großfamilien halten eben gerne zusammen. Da kommt es auf den Umsatz nicht so genau darauf an.
Darum bleibt es auch nicht aus, dass immer mehr online gekauft wird. Von der Apotheke bis zum Zucker alles kann nach Hause geliefert werden. Man muss sich also nicht wundern, wenn immer mehr Jobs bedroht sind.
3. Bildungspolitik
Klassen voll, Lehrer am Rande ihrer Kräfte. Über 600.000 zusätzliche Kinder und Jugendliche werden im Bildungssystem bis 2032 erwartet. Viele Schulen in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit den Auswirkungen des Lehrermangels. Zwar sind zahlreiche Stellen ausgeschrieben, es fehlen aber schlichtweg die Bewerber.
Sprache und schulische Bildung sind der Schlüssel für eine demokratische Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft. Dies stellt die Schulen in der aktuellen Situation mit einer großen Zahl von Flüchtlingen vor besondere Herausforderungen. Für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund spielen die Eltern und Lehrkräfte eine besondere Rolle.
Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland stehen oft vor der Aufgabe, ihre Herkunftskultur mit der neuen Umgebung zu verbinden, was interkulturelle Kompetenz und Unterstützung durch spezialisierte Angebote angeht. Viele wollen dies aber übergehen und leben in Deutschland in ihren Wohnungen wie in ihrem Heimatland. Selbst Kinder, die schon eine Zeit lang hier leben, sprechen kaum deutsch und kommen im Unterricht nicht mit, zum Nachteil der Schüler, die dadurch nicht weiterkommen. Somit ist das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie ganz leicht erklärt.
4. Was ist zu tun
Wir können nicht alles auf einmal rückgängig machen oder neu konstruieren. Aber wir müssen uns auf die neue Situation einstellen, z.B. mit Gesetzen. Wenn die Kriminellen immer jünger werden, müssen wir das Alter heruntersetzen. Wer ein Strafregister solang wie eine Klopapierrolle hat, oder besonders schwere Straftaten begangen hat, nicht in die Psychiatrie, ab in die Heimat zum Heilen.
Wir müssen die Spreu vom Weizen trennen. Wer sich hier nicht integrieren will und auf seine Rechte pocht, darf gerne wieder dahin gehen wo er hergekommen ist. Wir waren vor ihm da!!! Es gibt viele gute Beispiele für ein wertvolles Zusammenleben.
Menschen die unsere Polizei und Sanitäter angreifen, wiederum Menschen, die zu unserem Schutz da sind, haben keine Rechte mehr in diesem Land. AUS!
Wenn wir jetzt nicht reagieren, machen wir alles kaputt, was wir uns in den letzten Jahren aufgebaut haben. Gute zwischenmenschliche Beziehungen zu unseren ausländischen Mitbürgern und ein gesundes Demokratieverständnis. Und das geht uns alle an, ob rechts, links, oben, unten – einfach nur als Mensch.
/Cornelia Dahl-Jörgensen
Es wird laut, es wird gigantisch und es wird eine Reise in eine vergessene Welt: Zu Ostern 2026 eröffnet im ehemaligen Sea Life-Gebäude in Königswinter die DinoXperience. Der Ticket-Vorverkauf startet bereits am 4. Dezember – rechtzeitig für das perfekte Weihnachtsgeschenk.
Mit der Eröffnung von DinoXperience startet eine Zeitreise der Superlative: Die neue Erlebniswelt entführt ihr Publikum über 66 Millionen Jahre in die Vergangenheit – direkt in das Zeitalter der Dinosaurier. Das Konzept verknüpft immersive Inszenierung, fesselndes Storytelling und fundierte Wissenschaft zu einem modernen Edutainment-Erlebnis, das Bildung zum Abenteuer macht und Gänsehaut-Momente garantiert.
Denn die DinoXperience ist eine interaktive Expedition auf ca. 2.000 Quadratmetern: Von der Besonderheit des Ortes in Königswinter, dortigen (fiktiven) Ausgrabungsfunden über ein futuristisches Forschungszentrum bis hin zur Begegnung mit Urzeitgiganten in freier Wildbahn. Und wer sich fragt, welchen Zusammenhang es zwischen einem Zeitportal, den Dinosauriern und der berühmten Drachensaga in Königswinter gibt, findet in der DinoXperience die Antwort.
Vorverkaufsstart ab 4. Dezember – Eröffnung zu Ostern 2026
DinoXperience, Rheinallee 8, 53639 Königswinter
www.edutain.de
Wer vom Roncalliplatz aus ins Museum Ludwig hinüberblickt, ahnt oft nicht, was dort direkt neben dem Dom liegt: eine der wichtigsten Picasso-Sammlungen der Welt. Rund 900 Werke des spanischen Künstlers sind in Köln zuhause – mehr hat nur das Musée Picasso in Paris und das Picasso-Museum in Barcelona.
Den Anfang machten Irene und Peter Ludwig, das Sammlerpaar, dem das Museum seinen Namen verdankt. 1976 schenkte das Ehepaar der Stadt Köln zunächst 350 Werke der Moderne – die Grundlage für die Gründung des Museum Ludwig.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs besonders der Picasso-Bestand rasant. Mehrere Schenkungen aus der Privatsammlung der Ludwigs gingen an Köln, darunter eine große Tranche im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Museums im Jahr 2001: Damals stiftete Irene Ludwig noch einmal 774 Picasso-Werke. Die Kölner Museen sind vielfältig – doch das ist noch einmal besonders. Heute umfasst die Picasso-Sammlung des Hauses etwa 900 Arbeiten und deckt nahezu alle Schaffensphasen des Künstlers ab.
Die Picasso-Sammlung im Museum Ludwig ist keine Spezialkollektion zu einem engen Thema, sondern ein breiter Querschnitt durch das Werk des Künstlers: Gemälde, Skulpturen, Keramiken, Zeichnungen und vor allem eine enorme Fülle druckgrafischer Arbeiten.
Besonders stark ist Köln bei den Grafiken: Das Museum Ludwig besitzt alle drei großen druckgrafischen Zyklen Picassos – die Vollard-Suite aus den 1930er Jahren, die Suite 347 von 1968 und die Suite 156, Picassos letzten großen Zyklus aus den frühen 1970er Jahren.
Damit lässt sich in Köln nicht nur die stilistische Entwicklung Picassos nachverfolgen, sondern auch seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Themen wie Künstlerrolle, Erotik, Gewalt, Politik und Kunstgeschichte.
Mit etwa 900 Werken liegt also fast jedes 50. bekannte Werk des Künstlers heute in Köln – eine Zahl, die viele Besucher überrascht, wenn sie das Museum nur mit Pop Art oder deutscher Nachkriegskunst verbinden. Die Picasso-Sammlung macht das Museum Ludwig zu einem der zentralen Orte für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Europa. Neben der Pop-Art-Sammlung, die als umfangreichste Europas gilt, und wichtigen Beständen zum deutschen Expressionismus, zur russischen Avantgarde und zur Geschichte der Fotografie bildet Picasso gewissermaßen das Rückgrat der Sammlung.
Für Köln bedeutet das: Wer über die großen Picasso-Orte der Welt spricht, kommt am Museum Ludwig bei uns am Dom nicht vorbei. Hier liegt ein Museum, das im internationalen Vergleich deutlich größer ist, als es seine äußere Größe vermuten lässt – und das Köln ganz nebenbei zur echten Picasso-Stadt macht.
Text Andreas Rickmann Quelle: Verliebt in Köln
Foto: Museum Ludwig Köln
Wenn in Köln über den Rhein gesprochen wird, fällt schnell der Begriff „Kölner Pegel“. Doch die nackte Zahl auf der Pegeluhr am Rheinufer verrät nicht automatisch, wie viel Wasser Schiffe tatsächlich unter dem Kiel haben. Hinter den Messwerten steckt ein komplexes System aus Referenzpegeln, Solltiefen und langjährigen Berechnungen.
Damit Schiffe sicher fahren können, garantiert die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) auf der Bundeswasserstraße Rhein eine sogenannte Fahrrinnentiefe. Sie gibt an, wie tief die Fahrrinne unterhalb eines bestimmten Referenzwertes – dem „Gleichwertigen Wasserstand“ (GlW) – ausgebaggert oder freigehalten wird.
Zwischen Duisburg und Koblenz, also auch im Bereich von Köln, liegt diese Solltiefe bei 2,50 Metern unterhalb des GlW. Das heißt: Selbst bei Niedrigwasserständen sollen Schiffe in diesem Abschnitt noch mindestens diesen Tiefgang nutzen können.
Für den Bereich des Kölner Pegels ist seit dem 1. Januar 2015 ein GlW von 139 Zentimetern festgelegt. Dieser Wert basiert auf langjährigen Niedrigwassermessungen: Im Durchschnitt wird er nur an zwanzig eisfreien Tagen im Jahr unterschritten.
Die Solltiefe in Köln beträgt 2,50 Meter unterhalb dieses Referenzwertes. Konkret bedeutet das:
Wenn man den Kölner Pegel liest, muss man für Köln also noch immer 1,11 Meter draufrechnen, um auf die tatsächliche Tiefe des Rheins innerhalb der Fahrrinne (rund 150 Meter breit) zu kommen. Ob diese Zahl ein Kölscher festgelegt hat, ist mir nicht bekannt.
Vielen Dank an Andreas Rickmann Verliebt in Köln
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Das Nahverkehrsmuseum Mooskamp wird Teil des Dortmunder Zukunftsgartens bei der Internationalen Gartenausstellung 2027. Dafür wurden bereits zwei neue Gebäude fertiggestellt. Nun wird auch das Betriebsgelände zukunftsfest gemacht.
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Das Gelände des heutigen Nahverkehrsmuseums Mooskamp wurde in den 1950er-Jahren als Wartungs- und Reparaturbetrieb für Lokomotiven gebaut, die vorwiegend auf der Zeche Hansa und der Kokerei Hansa unterwegs waren. Seit 2001 befindet sich auf dem Gelände das Nahverkehrsmuseum Mooskamp, das seither nach und nach Hallen und Schienenverkehrsfahrzeuge instandgesetzt hat. In den vergangenen beiden Jahren sind bereits ein Ausstellungsgebäude sowie eine Leichtbauhalle neu entstanden - sie werden bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 vor allem als Blumenschau-Hallen genutzt. Nun werden im letzten Schritt die Außenanlagen grundlegend instandgesetzt.
Die Gleisanlagen aus den 1950er Jahren sind in die Jahre gekommen, sie weisen zum Teil erhebliche Abnutzungserscheinungen auf. Im Außenbereich werden rund 650 laufende Meter Gleise saniert. Dabei werden die alten Holzschwellen durch neue aus Beton ersetzt. Vorhandene Weichen lassen sich zum Teil aufarbeiten oder sie werden durch Weichen ersetzt, die zuvor andernorts schon ihre Dienste geleistet haben. Im Bereich direkt vor den Hallen liegen die Schienen in gepflasterten Bereichen - im Zuge der Aufarbeitung werden die vorhandenen Pflastersteine aufgenommen und anschließend wiedereingesetzt. So bleibt der Charme des alten Betriebsgeländes erhalten.
Alle Baumaßnahmen stehen in engem Zusammenhang mit der IGA 2027 und werden vom Land NRW finanziell gefördert. „Für das Nahverkehrsmuseum Mooskamp ist es ein großer Gewinn, dass es Teil des Dortmunder Zukunftsgartens wird. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir zur IGA 2027 die Ergebnisse unserer langjährigen und ehrenamtlichen Restaurierungsarbeiten an unserem Museumsbahnhof zeigen und mit Unterstützung des Landes NRW und der Stadt Dortmund noch besser in Szene setzen können“, freut sich Nico Rebbert, Geschäftsführer der Bahnhof Mooskamp gGmbH.
Auf den langfristigen Nutzen aus städtischer Perspektive weist Sebastian Kröger hin, der Leiter des Amtes für Stadterneuerung: „Aus Sicht der Stadt Dortmund bietet die IGA 2027 die Chance, das Nahverkehrsmuseum Mooskamp aus seiner bisherigen isolierten Lage zu befreien und über den neuen Kokereipark direkt an die Kokerei Hansa und den Deusenberg und damit auch die umliegenden Stadtquartiere anzubinden.“
Das ganze Betriebsgelände wird sich im grünen Kleid präsentieren, nicht nur um Klima und Ressourcen zu schützen. Zwischen den sanierten Gleisen wird eine spezielle Klimarasenmischung eingesät, zusammengesetzt aus regionalen, gebietseigenen Arten. Größere Flächen zwischen mehreren Gleiskörpern werden mit zwei verschiedenen Staudenmischungen bepflanzt. Die Staudenarten sind an den Standort angepasst und so zusammengestellt, dass in der Vegetationszeit immer einige Arten blühen.
Darüber hinaus erhält die neue Leichtbauhalle eine abwechslungsreiche Vertikalbegrünung, u. a. aus unterschiedlichen Rosenarten und Clematis. Die Bewässerung der Rankpflanzen und Stauden zwischen den Gleisen soll automatisiert funktionieren: Von zwei unterirdischen Zisternen, in denen Niederschlagswasser von den Dächern der beiden Neubauten gesammelt wird, verlaufen Schläuche zu den Staudenbeeten. Steht kein Niederschlagswasser mehr zur Verfügung, pumpt das Bewässerungssystem automatisch Frischwasser zu den Pflanzen. „Dieses System vereinfacht uns die langfristige Pflege der Stauden und stellt auch in trockenen Zeiten die Bewässerung sicher, da wir nicht jeden Tag vor Ort sind“, so Rebbert über die neue technische Unterstützung.
Damit das Nahverkehrsmuseum künftig auch für mobilitätseingeschränkte Personen besser zugänglich ist, wird ein Gleisübergang barrierefrei ausgebaut und in die umliegende Pflasterung einbezogen. Die finalen Pflasterungs- und Begrünungsmaßnahmen finden unmittelbar im Anschluss an die Gleisbauarbeiten im Frühjahr und Herbst 2025 statt.
Während der Gleisbau-, Pflaster- und Pflanzarbeiten bleibt das Nahverkehrsmuseum für Publikum gesperrt. Die Saison 2025 wird daher nur eingeschränkt verlaufen, so Rebbert. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind über den Internetauftritt des Museums unter bahnhof-mooskamp.de zu finden. . |
Mobbing gibt es viel öfter als man denkt und es kann jeden treffen
Unter Mobbing versteht man absichtliche, gezielte und wiederholte Angriffe auf Personen oder Gruppen. Das Ziel der Mobber ist es, ihre Opfer aus ihrem persönlichen Umfeld auszugrenzen und schlecht zu machen. Ein wesentliches Merkmal von Mobbing ist, dass die Angriffe regelmäßig und über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Mobbing kann vieles sein: Beschimpfungen, Beleidigungen, Drohungen oder wiederholte Sticheleien.
Mobbing hat viel mit Macht zu tun: Die Mobber fühlen sich überlegen, indem sie andere Menschen erniedrigen und einschüchtern. Oft werden Familienmitglieder aus Neid und Gier denunziert. Menschen, die gemobbt werden, sehen oft als einzigen Ausweg: die Flucht.
Die Gründe, wieso es zu Mobbing kommt, sind vielfältig: Stress, Langeweile, Konkurrenz, Eifersucht. Oftmals sind persönliche Probleme oder Konflikte der Auslöser für Mobbing. Und das ist krank und eine psychologische Beratung hat auch schon vielen Mobbern geholfen.
Wenn die Familie, Freunde oder Arbeitskollegen merken, dass jemand gemobbt wird, sollte sie die Situation im Auge behalten und den Mobber direkt darauf ansprechen. Je mehr dem Täter seine Grenzen verweisen, je schneller wird er sein wahres Gesicht zeigen.
Mobbing ist gefährlich und in vielen Fällen ist Mobbing tödlich ausgegangen. Habt den Mut und stellt Mobber bloß!
/Cornelia Dahl-Jörgensen