Glückauf für den Bund Deutscher Fußball-Lehrer in Bochum

Bürgermeisterin Gabriela Schäfer und Christian Hochstätter vom Vorstand des VfL Bochum (rechts) freuen sich auf den Kongress Foto: Rhein-Ruhr-Presse

Der Kongress des Bund Deutscher Fußball-Lehrer findet in diesem Jahr in Bochum statt. Vom 24. bis zum 26. Juli werden verschiedene Fortbildungseminare angeboten, die Fußball-Lehrer und Trainer auf den neuesten Stand bringen.

 

Bereits am Sonntagabend begrüßte die Bürgermeisterin von Bochum, Gabriela Schäfer die Delegationen im Venovia-Ruhrstadion des Vfl Bochum 1848.  Anstatt der üblichen Blumen für die Dame bekam die Bürgermeisterin einen Sack voller Bälle, die sie zu guten Zwecken weiterreicher will.

 

In der Lounge der Stadtwerke Bochum trafen dann nach und nach die Gäste ein. Im Rahmen der Fortbildung werden 1.200 Teilnehmer, auch aus den internationen Verbänden, in Bochum erwartet.

 

/Cornelia Dahl-Jörgensen

 

„Mehr als ein Spiel“ - Buch zum Deutschen Fußballmuseum

Essen - Wer jetzt  zwischen den EM-Spielen noch ein bisschen Rückschau halten will, sollte das Buch „Mehr als ein Spiel“ lesen und die die tollen Bilder betrachten. In diesem Buch ist die Geschichte des deutschen Fußballs von Anfang an bis heute dokumentiert.

 

Erzählt werden kleine und große Fußballmythen sowie Anekdoten und es sind Bilder zu sehen, die sich vielleicht im Gedächtnis eingeprägt haben und einfach zur Erinnerungsgeschichte dazu gehören. Egal, ob große Triumphe oder schmerzliche Niederlagen. Auch herausragende Persönlichkeiten werden noch einmal vorgestellt und der eine oder andere wird zu sich selber sagen. Ach ja, den  gab es ja auch!

 

„Mehr als ein Spiel“ ist der offizielle Begleitband zum Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.  Die Entstehung des Museums, die Architektur und viele Dinge, die in der Dauerausstellung zu sehen sind. Beides, das Buch und ein Besuch im Museum sind in Kombination sins ein Muss für jeden Fußballfreund.

 

Manuel Neukirchner (Hrsg.) 258 Seiten, zahlr. Abb., Hardcover, 19,95 € ISBN: 978-3-8375-0973-1

Erschienen im Klartext Verlag Essen

Buchtipp: Mit Urs Meier auf Ballhöhe

Christian Ludewig vom Delius Klasing Verlag und Urs Meier beim Pressegespräch im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Beim Thema Profischiedsrichter wurde heftig diskutiert

Schiedsrichter ist für viele ein Traumberuf, kann aber auch sehr schnell zum Albtraum werden. Urs Meier erzählt in seinem Buch, wie schöne und dramatische Entscheidungen sein Leben beeinflusst haben. Eine Biografie, die sich zu lesen lohnt.

 

Urs Meier weiß, wovon er spricht. Er leitete in seiner Karriere 883 Fußballspiele und gehörte zu den Besten seiner Zunft. Daran hat er lange gearbeitet und mit seiner sympathischen, aber auch konsequenten Art sich den Respekt der Fußballprofis verdient.

 

Der Schweizer kann jetzt, nach seiner Karriere als Referee, natürlich ein bisschen aus dem Nähkästchen  der UEFA, Champions League, der EM oder WM-Zeit plaudern. Von Morddrohungen, Verhexung bis zum eindeutigen Lob. Denn Urs Meier wurde in der Schweiz siebenmal Schiri des Jahres!

 

Jürgen Klopp, der das Vorwort zu dem Buch geschrieben hat, hat in Urs Meier einen Freund gefunden als sie zusammen 2006 die WM im ZDF kommentierten. „Zu Schiedsrichtern habe ich ein spezielles Verhältnis“,  schreibt Klopp. Aber heute räumt er auch ein, „als Fußballtrainer bist du natürlich in einem gewissen Maße von Schiedsrichterleistungen abhängig. Fehler sind menschlich, aber nicht immer leicht zu akzeptieren“.

 

Man sollte sich auch einmal die Zeit nehmen, die Schiedsrichter zu verstehen. Es sind Menschen, die schon bevor sie etwas entschieden haben,  der „schwarze Mann“ und Buhmann auf dem Rasen sind. Es allen recht zu machen, ist ein Ding was keiner kann!

 

Das erste Kapitel ist daher ein Plädoyer für Profischiedsrichter. Urs Meier kämpft für einen gerechteren Weg, den Schiedsrichtern ihre Arbeit zu erleichtern. In diesem Kapitel gibt es viel Diskussionsstoff für alle Fußballbeteiligten.

 

Urs Meier / Jürgen Pander  „Urs Meier“ Mein Leben auf Ballhöhe ist im Delius Klasing Verlag in Bielefeld erschienen. Es enthält 256 Seiten, 38 Farbfotos und 5 S/W-Fotos und ist ab Montag im Buchhandel erhältlich.  Preis 19,90 Euro 1

 

 

 

 

Wo geht Olympia in Deutschland hin - Hilft Agenda 2020?

Sacha Hellen, Christian Lindner, Werner Hansch, Bettina Wulff Foto: Rhein-Ruhr-Presse

Bochum – Das Vertrauen in Olympia und seine Aktivitäten hat nachgelassen. Das stellte auch Christian Lindner (FDP und Kuratoriumsmitglied HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT) in seiner Begrüßungsansprache an IOC-Präsident Dr. Thomas Bach fest. „Wir haben in der letzten Zeit festgestellt, die Bevölkerung will nicht mehr so richtig mitmachen. Der letzte Beweis ist München. Da haben die Bayern sich gegen München als Olympiastadt ausgesprochen. Wo ist die Tatkraft unserer Gesellschaft?“

 

Genau zu diesem Problem stellte Dr. Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, die „Olympic agenda 2020 – Sport und Gesellschaft“ vor. „Ich bin gerne nach Bochum gekommen, denn die Agenda 2020 ist wichtig und der Dialog um die Herausforderung Sport und Wirtschaft für die Zukunft muss geführt werden. Hamburg oder Berlin wären Möglichkeiten, 2024 den olympischen Gedanken in Deutschland weiterzuführen. Aber dafür brauchen wir Reformen.“

 

Reformen bedeuten, den Ländern, die Olympische Spiele ausrichten wollen, mit der Infrastruktur zu helfen. Bach, der gerade in Brasilien war, um sich die zukünftigen Spielstätten anzusehen, verwies auf drei Fragen: Warum, wie und was kann man an den alten Strukturen reformieren? Ein wichtiger Punkt ist zum Beispiel, zuerst nach dem Nutzen zu fragen und dann zu entscheiden, wo die Spielstätte gebaut werden soll. Wo braucht ihr eine Verkehrsverbindung – dann bauen wir da. Das hätte nachhaltige Vorsteile für das Land und würde den Menschen die Spiele wieder näher bringen. Der IOC-Präsident verwies auf eine neue Internetseite, die diesen Dialog pflegen soll. Informationen hierzu unter http://www.dosb.de / http://www.olympic.org/ioc / www.herausforderungzukunft.de

 

Das Interesse an der XI HERAUSFODERUNG ZUKUNFT in Bochum unter der Leitung von Sascha Hellen war groß. In den vordersten Reihen saßen neben Sascha Hellen und Christian Lindner unter anderem auch der Generalsekretär des DOSB, Dr. Michael Vesper, Werner Hansch und die frühere First Lady Bettina Wulff. Aber auch viele Bochumer kamen in die Christuskirche, um sich über dieses Thema zu informieren.

/Cornelia Dahl-Jörgensen

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